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Hier kommen die Spielberichte vom Glubb rein immer von den letzten drei Spielen!



„Wenn ich nicht sowieso im Stadion wäre, würde ich mir für dieses Spiel sogar eine Karte kaufen", meinte Trainer Jürgen Klopp vor der Partie seines FSV Mainz 05 beim 1. FC Nürnberg. Das dachten sich offensichtlich mehrere, 44 961 Zuschauer im easycredit-Stadion bildeten eine prächtige Kulisse für einen erneut überzeugenden Heimauftritt des 1. FC Nürnberg. Das unterhaltsame 3:0 bedeutete den vierten Erfolg vor heimischem Publikum in Folge und verschafft dem Club weiter Luft zu den Abstiegsplätzen.

Die Hausherren legten im ersten Durchgang los wie die berühmte Feuerwehr, bereits nach einer Minute rollte der erste von zahlreichen Angriffen auf das von Christian Wetklo gehütete Mainzer Tor. Nach einer Flanke von Dominik Reinhardt verpasste in der Mitte Jan Polak, Javier Pinola brachte das Leder aber erneut vor das Tor, doch Markus Schroth kam nicht mehr ganz heran.

Zwei Minuten darauf aber schon die frühe Führung für den Club. Nach einem blitzsauberen Angriff steuerte Ivan Saenko auf das Tor zu und spitzelte den Ball „rotzfrech" aus spitzem Winkel zu seinem sechsten Saisontreffer ins lange Eck.

Nach diesem schnellen Tor ließen die Nürnberger aber nicht nach, vehement drängten die Gastgeber auf das 2:0, Mainz sah sich von einer Verlegenheit in die nächste gestürzt. Allerdings sprang für diesen hohen spielerischen Aufwand und die sehr schönen Kombinationen zu wenig heraus, mit dem 1:0 waren die Rheinhessen gut bedient. Beim Lupfer von Geburtstagskind Robert Vittek (er wurde am Spieltag 24 Jahre alt) rettete die Querlatte (7.), einen Polak-Schuss aus 16 Metern entschärfte Wetklo (10.), nach Traumpass von Joe Mnari und Zusammenspiel zwischen Reinhardt und Vittek wurde ein Schuss des Slowaken abgeblockt (17.) und nach Pass des Geburtstagskindes scheiterte Saenko an Wetklo (18.).

Nach 20 Minuten ließ dann der enorme Druck der Meyer-Elf etwas nach, Mainz konnte sich befreien und hatte sogar eine leichte Feldüberlegenheit, zu echten Chancen kam die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp aber nicht. Ganz im Gegenteil, die letzte Möglichkeit gehörte wieder dem FCN, nach einer Ecke von Mario Cantaluppi verfehlte ein Kopfball des aufgerückten Verteidigers Marek Nikl knapp das Mainzer Tor.

Die zweite Hälfte stand nicht mehr ganz so im Zeichen von vielen Torraumszenen, den Gästen aus Mainz konnte man das Bemühen nicht absprechen, sie wehrten sich gegen die drohende Niederlage. Allerdings ohne zählbaren Erfolg, denn der Club verstand es wie in den letzten Spielen so oft aus einer disziplinierten Ordnung heraus das Geschehen souverän zu verwalten. So verlebte Torhüter Raphael Schäfer eigentlich während der gesamten 90 Minuten einen ruhigen Nachmittag, deutete sich doch einmal Gefahr an war er aber zur Stelle oder konnte sich auf seine aufmerksame Defensivabteilung verlassen.

Auf der Gegenseite dauerte es etwas, ehe die Vorentscheidung zu Gunsten der Gastgeber fiel. In der 68. Minute bediente der ausgesprochen einsatzfreudige Saenko den eingewechselten Stefan Kießling mit einem herrlichen Querpass, der U-21-Nationalspieler verlud auch noch Wetklo und schob zum 2:0 ein. Damit war die Partie so gut wie gelaufen, aber einer kam noch nicht zu seinem Recht: Robert Vittek hatte sich seinen Geburtstagswunsch noch nicht erfüllt und ging bis dato leer aus. In der 74. Minute legte wieder Saenko für den nun 24-jährigen auf, aber der erfolgreichste Rückrundentorschütze der Liga zielte drüber.

Fünf Minuten darauf war es dann aber sehr zur Freude aller Beteiligten im easycredit-Stadion doch noch soweit: Eine Freistoßflanke von Javier Pinola köpfte Vittek mit seinem elften Saisontreffer (alle in der Rückrunde erzielt!) zum hoch verdienten 3:0-Endstand ein. Dem viel umjubelten Vittek-Treffer folgten „Standing Ovations" der Zuschauer, seit langem schwappte auch wieder die LAOLA-Welle durch das weite Rund...

1. Nürnberg: Schäfer – Nikl,Cantaluppi, Glauber – Reinhardt (69. Paulus), Mnari, Polak, Pinola (89. L. Müller) – Vittek, Schroth (60. Kießling), Saenko.

FSV Mainz: Wetklo – Abel, Friedrich, Noveski, Rose – Addo, Babatz, Ruman (74. Auer), Demirtas (46. Gerber) – Thurk (79. Geißler), Casey.

Tore: 1:0 Saenko (3.), 2:0 Kießling (68.), 3:0 Vittek (79.).

Schiedsrichter: Thorsten Kinhöfer

Zuschauer: 44 961

Gelbe Karten: Pinola (67.) - Wetklo (45.), Babatz (78.).





GLUBB-Werder Bremen

„Unglaublich“ war wohl das am meisten gebrauchte Wort am Samstag-Nachmittag beim 3:1-Sieg des 1. FC Nürnberg über den SV Werder Bremen. Und das bezog sich zum einen auf die starke Leistung des Club und den hochverdienten Sieg gegen den Favoriten aus Bremen, zum anderen aber auch auf die Leistungsexplosion von Robert Vittek in den letzten Wochen. Nicht nur, dass der 23-jährige Slowake die Treffer sieben und acht innerhalb der letzten drei Spiele erzielte und auch noch das zwischenzeitliche 2:0 durch Markus Schroth auflegte - die ganze Art und Weise des vormals oft Gescholtenen auf dem Platz bereitet derzeit einfach Freude.

Zum dritten Mal in Folge konnte Trainer Hans Meyer die gleiche Mannschaft auf den Platz schicken - zum dritten Mal in Folge blieb der Club nach den Erfolgen gegen Duisburg und Köln siegreich.

In der ersten Halbzeit dürften sich nicht wenige der 40.924 Zuschauer im easyCredit-Stadion verwundert die Augen gerieben haben. Denn mit dem 0:2-Pausenrückstand waren die Gäste aus dem hohen Norden noch gut bedient. Nicht die international ambitionierten Bremer waren nämlich die tonangebende Mannschaft, sondern der abstiegsbedrohte, allerdings auch spielerisch enorm starke Club.

In der Anfangsphase waren die Chancen noch gleichmäßig verteilt, Patrick Owomoyela mit einem Distanzschuss (4.) und Javier Pinola aus kurzer Distanz vergaben aber die ersten Möglichkeiten. Einen herrlichen Spielzug zeigten die Nürnberger dann in der 13. Minute: Über Markus Schroth und Jan Polak gelangte der Ball zu Dominik Reinhardt, der per Querpass in den Strafraum passte, aber Ivan Saenko war wohl zu überrascht, dass Owomoyela den Ball passieren ließ.

Acht Minuten darauf war es aber soweit - und wer sonst als der seit Wochen in Bestfom spielende Robert Vittek sorgte für die Führung. In der Bremer Hälfte setzte er sich gegen vier Gegenspieler durch und ließ auch Werder-Torhüter Tim Wiese bei seinem überlegten Abschluss keine Chance.

Vier Minuten darauf musste FCN-Schlussmann Raphael Schäfer einen Kopfball von Frank Fahrenhorst entschärfen, praktisch im Gegenzug konnte Vittek gerade noch gestoppt werden. Ein Schuss von Tim Borowski aus elf Metern sollte dann die letzte Gelegenheit für die Truppe von Thomas Schaf im ersten Spielabschnitt bleiben, die letzte Viertelstunde gehörte eindeutig dem Club.

In der 36. Minute glänzte Vittek nach Vorarbeit von Reinhardt und Polak auch als Vorbereiter und legte Schroth das 2:0 auf. Übrigens: Für Schroth war es bereits der neunte Treffer im 17. Spiel gegen Werder Bremen.

Wie bereits erwähnt - in der verbleibenden Spielzeit hatten die Gäste Glück, dass es beim 0:2 blieb. Pinola per Freistoß und Polak aus spitzem Winkel hätten noch einen drauf legen können.

In der zweiten Halbzeit versuchten die Hausherren verständlicherweise zunächst einmal das Ergebnis zu verwalten. Bremen entfachte mehr Druck, auch bedingt durch die taktische und personelle Umstellung von Thomas Schaaf. Mit Naldo blieb ein Innenverteidiger in der Kabine, Nelson Valdez verstärkte den Sturm. Zunächst schien dieses Konzept auch aufzugehen, Bremen diktierte das Geschehen und konnte durch Nationalstürmer Klose auf 1:2 verkürzen (57.).

Die ganz große Offensive blieb aber aus, da der Club in der Defensive gut stand und wenig brenzlige Situationen bereinigen musste. In der 68. Minute kam Christian Schulz nach einer Ecke aus elf Metern zum Schuss, aber Schäfer stand goldrichtig. Im Gegenzug hatte Vittek die Vorentscheidung auf dem Fuß, vergab aber frei vor Wiese. Doch auch das zeichnet den aktuellen Vittek aus: eine lange Auszeit um über die vergebene Chance nachzudenken, gönnte sich der Slowake nicht; bereits eine Minute darauf schloss er nach Doppelpass mit dem immer stärker werdenden Polak zum 3:1 ab.

Dieser Gegentreffer war zugleich der endgültige K.O. für die Bremer, Reinhardt (73.) und Polak (80.) versuchten sich auch noch im Tore schießen, scheiterten aber ebenso wie Valdez in der 76. Minute.

Unterm Strich stand ein überzeugender und unterhaltsamer Heimsieg für den Club, der nun auf dem zwölften Platz in der Tabelle rangiert und nächsten Sonntag in Bielefeld einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt machen kann.

1. FC Nürnberg: Schäfer - Nikl, Glauber, Cantaluppi - Reinhardt, Mnari (62. Paulus), Polak, Pinola (62. L. Müller) - Vittek, Schroth (81. Kießling), Saenko.

Werder Bremen: Wiese - Owomoyela, Naldo (46. Valdez), Fahrenhorst, Schulz - Jensen, Vranjes, Frings (24. Andreasen), Borowski - Klose, Klasnic.

Tore: 1:0 Vittek (21.), 2:0 Schroth (36.) 3:1 Vittek (69.) - 2:1 Klose (57.).

Schiedsrichter: Manuel Gräfe

Zuschauer: 40.924

Gelbe Karten: Glauber (20.), Mnari (42.), Schäfer (79.) - Klose (55.).






Bilefeld-GLUBB
Nach zuletzt drei Siegen in Folge musste sich der Club auf der Bielefelder Alm mit einem Unentschieden begnügen, aber das ist auf des Gegners Platz durchaus akzeptabel. Vor allem, wenn man weiß, dass der Tabellennachbar bereits sieben Heimsiege auf seiner Habenseite hat. Gleichzeitig wahrte man den Abstand zu Mainz und Wolfsburg, wenngleich der 1.FC Kaiserslautern mit seinem Heimsieg den Abstand auf vier Punkte verkürzen konnte.

Erfreulich war auch die Tatsache, dass man über die gesamte Spielzeit kompakt stand und kaum Torchancen zuließ. Auf der anderen Seite konnte sich die zuletzt starke Club-Offensive diesmal kaum in Szene setzen und es gab nur eine gute Chance von Robert Vittek in der 48.Minute, die aber am Tor vorbeistrich.

Die Hausherren starteten druckvoll und mit viel Elan in den ersten Durchgang, das Selbstvertrauen nach zuletzt drei Heimsiegen war durchaus erkennbar. Beim Club, den Trainer Hans Meyer zum vierten Mal in Folge mit der gleichen Formation aufs Feld der SchücoArena schickte, hatte man zunächst Abstimmungs-Probleme in der Defensive, zwei Situationen überstand man in der Anfangsphase mit Glück und Geschick. In der dritten Minute strich ein Schuss von Sibusiso Zuma knapp vorbei, zehn Minuten darauf konnte Glauber Zuma nach einem schnell vorgetragenem Angriff vor dem Tor noch entscheidend stören.

In der Folgezeit kamen aber auch die Gäste besser ins Spiel, standen defensiv sicherer und konnten das Spiel ausgeglichen gestalten. Vor den beiden Toren passierte aber bis zum Pausenpfiff gar nichts mehr, offensiv konnte sich keine Mannschaft entscheidend in Szene setzen.

Die zweite Halbzeit begann stärker und Vittek hatte seine bereits geschilderte Chance. Jetzt hofften die 600 mitgereisten Fans auf mehr solcher Aktionen, aber das war gegen die sehr defensiv agierenden Hausherren kaum möglich.

Ganz im Gegenteil: in der 53. Minute stockte den Franken der Atem, im Mittelfeld verlor Jan Polak den Ball und Artur Wichniarek drosch das Leder aus 15 Metern an den linken Pfosten.

Dies war das Signal für den Club um noch konzentrierter in der Defensive zu agieren und so kamen auch die Gastgeber zu keiner nennenswerten Chance mehr. Als Schiedsrichter Knut Kircher nach 90 Minuten abpfiff, merkte man auch den Spielern an, dass man mit diesem Auswärtspunkt durchaus leben kann.

Jetzt geht es am kommenden Samstag gegen den FSV Mainz und da könnte man mit dem vierten Heimsieg in Folge einen ganz großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen.

Arminia Bielefeld: Hain – Korzynietz, Westermann, Borges, Schuler – Vata, Fink, Kauf, Masmanidis (71.Pinto) – Zuma, Wichniarek (74.Dalovic).

1.FC Nürnberg: Schäfer – Nikl, Cantaluppi, Glauber – Reinhardt, Mnari, Polak (85. Banovic), Pinola – Vittek, Schroth (63. Kießling), Saenko.

Tore: Fehlanzeige

Schiedsrichter: Knut Kircher.

Zuschauer: 19717

Gelbe Karten: Nikl (17.), Polak (30.).




Nächstes spiel wird GLUBB-Mainz05
Bericht folgt am Montag



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